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Welpenspielstunde PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 08. Januar 2008 um 05:57 Uhr

„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr“.Jedes Lebewesen muß lernen sich in seiner Umgebung zurecht zu finden. Es muß außerdem seine Stärken und Schwächen kennen, und wissen, wer Freund und wer Feind ist. Dazu hat die Natur den Lebewesen die Möglichkeit geschenkt, in den frühen Monaten alle Umgebungsreize wie ein Schwamm aufzunehmen und sie zu verarbeiten. Dies ist bei uns Menschen genauso. Kinder lernen viel schneller und unkomplizierter als ältere Menschen.

Diese „Lernzeit“ der Hunde sollten wir als verantwortungsvolle Hundebesitzer nutzen und ihnen so für sein zukünftiges Leben vorbereiten. Hat der Hund keine Gelegenheit zu lernen und neue Umweltreize zu verarbeiten, wird er immer ein „dummer Hund“ bleiben, der entweder bei einer ungewohnten Situation mit Panik reagiert oder aggressiv wird. Nur ein Hund der viele verschiedene Situationen kennengelernt und gemeistert hat, wird sich selbstsicher einer neuen Herausforderung stellen.

Aus diesen Gründen haben wird die Welpenstunde eingerichtet. Hier haben die Welpen/Junghunde die Möglichkeit die Regeln des Hunderudels zu erlernen und auszuprobieren. So wird Hundekommunikation gelernt und trainiert. Mutproben gehören ebenfalls zu einer Stunde. So kostet es doch z. B. einige Überwindung für den Hund, in einen Tunnel zu gehen, wo am andern Ende das Frauchen/Herrchen sitzt und mit Futter winkt. Ebenfalls ist es nicht ganz einfach für junge Hunde über ein langes Brett zu gehen. Durch solche Erfolgserlebnisse steigert sich das Selbstbewußtsein der Hunde. Sie werden sich zu selbstbewußten, friedlichen Hunden entwickeln. Allerdings hat Alles seine Grenzen. Ein Hund der von seinen Erbanlagen her nicht der mutigste ist, wird auch nicht zu einem Supermann mutieren.

Auf der anderen Seite lernen die aufgeweckten und frechen Hunde, daß nicht immer alles so läuft wie sie wollen, und nicht jeder kleinere Hund ein Spielzeug für sie ist. Diesen Hunden muß auch gezeigt werden, wo die Grenzen des Zusammenseins liegen, sowohl im Umgang mit seinesgleichen wie auch mit seinem Hundeführer. In dieser Welpenstunde können Verhaltensmuster korrigiert werden, die u.U. später zu Problemen führen könnten.

Wenn der Hund eine gewisse Reife erlangt hat, werden erste Übungen mit seinem Hundeführer eingebaut. So wird hier die Grundlage für das „bei Fuß gehen“, Sitz und Platz gelegt. So wird ganz allmählich aus einer Welpenstunde eine Ausbildungsstunde für Junghunde. Der Hundebesitzer bekommt so von Anfang an professionelle Unterstützung und Hilfe im Umgang mit seinem Hund. 

Um mit den Welpen/Junghunden ungestört zu sein, wurde am oberen Ende des Vereinsgelände ein spezieller „Spielplatz“ eingezäunt und eingerichtet. Dort können die Kleinen ungestört toben und ihre Umwelt entdecken.
Die Hundebesitzer sollten zum Besuch der Welpenstunde:

  • reißfeste, dem Wetter angepaßte Kleidung tragen.
  • kleine Futterbröckchen des Lieblingsfutters griffbereit haben
  • den Hund mindestens gegen Tollwut geimpft haben
  • eine Haftpflichtversicherung für den Hund abgeschlossen haben.

Unsere Ausbilder/innen haben selber Welpen großgezogen und auch ausgebildet. Sie wissen wo von sie reden.

 
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